Update Trinkwasser vom 01.03.2014

Wir können im Moment keine eindeutige Empfehlung für oder gegen den Verzehr des Leitungswassers aussprechen.

Wie es aussieht, ist auch die langfristige Desinfektion mit Chlordioxid nicht genehmigungspflichtig. Ich konnte aus der Trinkwasserverordnung keine entsprechende Meldepflicht gegenüber dem Gesundheitsamt ersehen. Die Stoffe sind innerhalb gewisser Grenzwerte vom Bundesumweltamt zugelassen (siehe Tabelle).

Hoechstwerte-Umweltbundesamt

Die Ingenieursgesellschaft IBF, die unsere Wasseraufbereitungsanlage geplant hat, widerspricht damit der Aussage von Herrn Schwager. Sein Verdacht, die Anlage könne keine konstanten Konzentrationen halten, steht aber noch im Raum. Halten sich die Werte stets unter den vorgeschriebenen Grenzwerten, spricht nichts gegen eine Verzehrempfehlung.

Im Moment liegen uns noch keinerlei Messwerte vor. Neben den ausstehenden Offenlegungen der Betriebsbücher durch die Hausmeisterin und die Firma H.I.T. plant R&S Beprobungen des Trinkwassers vornehmen zu lassen, um die Stoffkonzentrationen im Wasser für uns alle transparent darzustellen und alle Zweifel zu beseitigen.

Es ist zu hoffen, dass die Offenlegungen zügig von statten gehen und die Beprobungen zufriedenstellend ausfallen, sodass wir bald wieder beruhigt unser Leitungswasser trinken können.

Netzwerkadmin, ehem. Haussprecher

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